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80 Jahre Lourdes-Grotte in Edenhausen


Sie hat keinen so hohen Bekanntheitsgrad wie ihre großen Ebenbilder, es gibt auch keine spektakulären Wallfahrten. Und doch übt sie auf viele Marienverehrer vornehmlich im engeren Heimatbereich, aber auch auf Urlauber und Wanderer, eine wundersame Anziehungskraft aus: Die Lourdesgrotte in Edenhausen. Vor achtzig Jahren wurde dieses nordwestlich und in unmittelbarer Nähe des Friedhofes gelegene Kleinod fertiggestellt. Am Samstag findet eine Lichterprozession statt. Die Entstehung der Grotte beruht auf einem Gelübde, das der Vater des über mehrere Jahrzehnte in Edenhausen amtierenden Bürgermeisters Ulrich Essenwanger, Andreas Essenwanger, ablegte. Nachdem seine fünf Söhne heil aus dem 1. Weltkrieg heimkehrten, begann man unter der Regie vom Ortsgeistlichen Pfarrer Anton Schnell und dem genannten Bürgermeister Ulrich Essenwanger 1923 mit dem Bau der Grotte. Aus einer Steingrube bei Winzer wurden die Nagelfluh-Felsen mit Fuhrwerk der ansässigen Landwirte angefahren und von Josef Bayer, der sich zu dieser Zeit als Krippenbauer einen Namen machte, zur heute noch unveränderten Naturgrotte geformt. Die grundsolide Verarbeitung bedurfte seither keiner Renovierung, lediglich das Gebetshaus aus Holz gefertigt, musste witterungsbedingt repariert werden. Großen Anteil am Erhalt und der fürsorglichen Pflege der Grotte hatte Josef Bayer selbst, danach über Jahrzehnte der damalige Messner Josef Hahnemann und weiter das Ehepaar Karl und Olga Schmid und von 1990 bis heute betreut mit großer Hingabe Franz Binder mit seiner Frau dieses Kleinod. Die Edenhauser sind mit Recht Stolz auf ihre Grotte und pilgern gemeinsam mehrmals im Jahr zu dieser Gebetsstätte um die Gottesmutter zu verehren. Zum Jubiläumsjahr wird Franz Binder und seine Helfer die gesamte Anlage an diesem Wochenende auf "Hochglanz" bringen und die Grotte mit rund 800 Kerzen erstrahlen lassen, während es sonst "nur" an die 600 Lichter sind. Mit zum besonderen Ereignis wird auch die Blaskapelle des Musikvereins Edenhausen beitragen und die Lichterprozession anführen sowie die feierliche Andacht mit Stadtpfarrer Karl Hagenauer umrahmen. Vollzählig möchten sich auch die "Römer", das sind die Teilnehmer der Romfahrt der Pfarreiengemeinschaft Maria Hilf Krumbach, Edenhausen und Attenhausen im vergangenen Jahr, zum festlichen Anlass treffen. Ausgangspunkt der Lichterprozession am Samstag, 14. Mai, um 20 Uhr ist die Pfarrkirche "Thomas von Canterbury" (Werner Glogger).